Logo Feldschützen

 

 

Vereins-Chronik

Erste Handgemalte Vereinsfahne 1886

Erste Feldschuetzenfahne   Erste Vereinsfahne

1883       Aus der Schiesssektion des Grütlivereins Liestal ging der Feldschützenverein Liestal mit 40 Mitgliedern hervor. Der erste Präsident des Vereins war Oberleutnant Edgar Tanner, welcher 1890 Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft wurde.

 1884       wurde der Feldschützenverein in den Kantonalschützenverband aufgenommen. Zu dieser Zeit schossen die Feldschützen im Militärschiessstand Altmarkt auf die Distanz von 400 m.

 1886       erhielt der Verein die erste handgemalte Vereinsfahne  entworfen und hergestellt vom Kunstmaler Wilhelm Balmer.

 1890       lösten sich die sogenannten „besseren Schützen“  aus dem bisherigen Verein und gründeten den Schützenclub Liestal.

 1891      wurden die Feldschützen Liestal Mitglied des SSV (heute Schweizer     Schiesssportverband).

 1904       führte der Feldschützenverein Liestal zum ersten Mal das Feldsektionswettschiessen für den ganzen Kanton durch (13 Sektionen mit 475 Schützen)

 1906       wurde auf Sichtern ein gemeinsames Gefechtsschiessen der Kantonalverbände Baselland und Baselstadt mit rund 200 Teilnehmern durchgeführt.

 1907       gründeten die „Muss-Schützen“ den Militärschützenverein Liestal, dessen Vorstand mit demjenigen der Feld­schützen identisch war.

 1908       konnten die Feldschützen als Gäste gegen eine Gebühr von Fr. 20.- pro Jahr im Stand der Schützengesellschaft Liestal im Schiessstand auf Rotacker auf vier Scheiben auf die Distanz von 300 m schiessen.

 25 Jahre Feldschützenverein Liestal, mit der Weihe des zweiten, handgestickten Vereinsbanners. Das Fahnenweihschiessen folgte dann am nächsten Tag. Für die Finanzierung der Fahne wurde bei der Kantonalbank ein Darlehen von Fr. 400.- aufgenommen, wofür der Feldschützenverein einen „Leiterwagen voller Bürgen“ beibringen musste.

Zweite Fahne   Zweite Fahne-bseite

Handgestickte Vereinsfahne 1908

10 Präsidenten haben den Verein die ersten 25 Jahre geführt. Der Feldschützenverein zählte 90 Mitglieder. Der Feldschützenverein hatte in den ersten 25 Jahren seines Bestehens eine wichtige Funktion im Vereinsleben der Stadt Liestal. Jährlich fanden die Unterhaltungsabende unter Mitwirkung vieler Vereine im Engelsaal statt.

Das Feldsektionswettschiessen, welches auf einem einzigen Platz im Kanton durchgeführt wurde, war immer auch ein festlicher Anlass, der mit der Stadtmusik in Begleitung der Vereinsbanner mit grossem Aufmarsch besucht wurde. Entweder wurde der Tross in einem Fussmarsch oder mit Ross und Wagen an den Durchführungsort geführt. Der kameradschaftliche Wert solcher Schützenfeste war viel wichtiger als die Rangierung. Der Besuch dauerte meist mehr als einen Tag.

1909       führt der Feldschützenverein mit der Schützengesellschaft Liestal das Feldsektionswettschiessen für den Kanton durch. Es beteiligten sich 51 Sektionen mit 2003 Schützen am Anlass auf der Sichtern. Es scheint, dass der obligate Kegelschub jeweils nach den Schiessanlässen eine sehr große Bedeutung hatte.

Erstaunt muss man heute feststellen, dass die Teilnehmerzahl am Feldsektionswettschiessen weit grösser war, als der Verein Mitglieder hatte.
Die Entschädigung für die Benützung der Schiessanlage der SGL wurde auf Fr. 60.-  pro Jahr erhöht.

1910       wurde der erste Jungschützenkurs mit der SGL mit 40 Teilnehmern durchgeführt.

1911       konnten die Feldschützen gegen eine Gebühr von Fr. 600.- dem Militärschiessstand im Altmarkt einen eigenen 300 m-Schiessstand anbauen. Das Land wurde dem Verein von dessen Präsidenten Emil Tschudin sen. zur Verfügung gestellt.

 1914      Der Schiessbetrieb wird mangels Munition sehr reduziert  durchgeführt.

 1915       wurde im Altmarkt ein neuer Schiesstand gebaut. Die Feldschützen kauften sich für Fr. 5000.- acht eigene Scheiben, die Schützengesellschaft Liestal für 15'000.- deren zwölf. Die Freischützen und der Schützenclub wollten sich am Neubau nicht beteiligen.

 1918       Dem regierungsrätlichen Versammlungsverbot wegen der Grippeepidemie fiel selbst die Jahresversammlung der Feldschützen zum Opfer.

 1919      Gründung der Pistolensektion des Feldschützenvereins.

 1920       Gründung des Bezirksschützenverbandes Liestal, dessen Initiator Emil Tschudin jun., Ehrenpräsident der Feldschützen Liestal, zugleich erster Präsident des BSV wurde. Das erste Bezirkswettschiessen fand in Bubendorf statt.

 1921       Die Stadt Liestal delegiert die Feldschützen an die Dornacherfeier. Eingeladen sind alle Orte, welche an der Schlacht bei Dornach die Eidgenossen unterstützten.

 1922       Ehr- und Freischiessen der Feldschützen Liestal. Plansumme Fr. 50’000.-. Der Anlass brachte einen Gewinn von Fr. 5’872.-. Erste Teilnahme am Dornacherschiessen, wobei der Feldschützenverein in Vertretung der Stadt Liestal, die ebenfalls an der Schlacht bei Dornach teilgenommen hatte, aufgeboten wurde.    

                Die Feldschützen werden Stammsektion beim Dornacher-Schiessen.

 1924       der Feldschützenverein nahm mit 120 Mann am Eidgenössischen Schützenfest in Aarau teil. Die Feldschützen Liestal werden als Stammsektion  des Dornacherschiessens aufgenommen.

 1925       Die Feldschützen erhalten eine Vereinsstandarte, das „Dornacherfähnli“, von Edgar Seiler (Australien) gestiftet und von Arnold Seiler gestaltet.

 Dornacherfähnli

Der Feldschützenverein amtet als Patensektion beim Fahnenweihschiessen der Feldschützengesellschaft Seltisberg.

 1928       „Der Feldschütz“ (ein Mitteilungsblatt des Vereins)  wurde für die nächsten   4 ½ Jahre geboren.

1929       Es wird die Frage eines Verbandes „Vereinigte Schützenvereine von Liestal“ diskutiert. Der Zusammenschluss sollte eine gedeihliche Zusammenarbeit der Liestaler Schützenvereine bewirken. Die Idee scheiterte.

1931       Der traditionelle Ausmarsch der Schützengesellschaft Riehen endet das erste Mal bei den Feldschützen in Liestal. Im Oktober findet dann der Gegenbesuch statt. Seit diesem Jahr nahmen die Feldschützen am jährlichen Zentralschweizerischen Feldmeisterschaftsschiessen teil.

1932       Der Feldschützenverein ernennt die Feldschützengesellschaft Bubendorf auf Grund der guten gegenseitigen Einvernahme zur Ehrensektion. Die Anerkennung erfolgt einseitig.

1933       50 Jahre Feldschützenverein Liestal. Es findet ein Jubiläumsschiessen mit 29 teilnehmenden Sektionen statt. Die Festwirtschaft befindet sich im städtischen Zeughaus. Der Verein hat 191 eingeschriebene Mitglieder.

Man sagt den Feldschützen nach, dass sie eine besonders offene Vereinspolitik betreiben. Nicht Rang und Namen sind massgebend. Dies äussert sich darin, dass der Verein im Volk sehr verankert ist. So wurde im Hotel Engel jährlich ein Unterhaltungsabend für die Bevölkerung von Liestal mit Volkstheater durchgeführt. In die Zeitspanne der letzten 25 Jahre fallen alle bisherigen Ernennungen von verschiedenen Ehrensektionen (mit Ausnahme der letzten des SV Lausen):

1922:     Feldschützen Dornach

1925:     Patensektion für Feldschützen Seltisberg bei der Fahnenweihe

1932:     Feldschützen Bubendorf (ohne gegenseitige Anerkennung) 

1933:     Schützengesellschaft Riehen

1936:     Schützenverein Lausen

1935       Der Feldschützenverein führt ein interkantonales Standschiessen durch. Es nehmen 75 Sektionen mit 2’000 Schützen daran teil. Die Plansumme beträgt Fr. 60’000.- Auf Ende dieses Jahres kündigt die SGL den Feldschützen den Pistolenstand.

 1936       Als Antwort auf die Kündigung des Pistolenstandes gründet der Feldschützenverein die Kleinkalibersektion, die sich mit den Sportschützen beider Basel vereinigte und die bestehende Pistolensektion der Feldschützen integrierte. Gleichzeitig bauten die Feldschützen, mit Einwilligung der SGL, einen Kleinkaliber- und Pistolenstand im Altmarkt. Der Feldschützenverein ernennt den Schützenverein Lausen zur Ehrensektion im Zusammenhang mit dem Edletenverband.

1937       Die Feldschützen organisieren das kantonale Jungschützentreffen, an welchem 1’000 Jungschützen teilnehmen.

 1938       Eine neue Vereinsstandarte wird für Fr. 250.- angeschafft

Diese grüne wurde bis zum diesjährigen Jubiläumsjahr 2008 verwendet.

Sie war der Ersatz für das „Dornacherfähnli“, welches anlässlich der Rückkehr der Jungschützen von einem Schiessen bei der Kreuzung mit einem Gegenzug vom Fahrtwindsog aus dem Eisenbahnwagen entschwand und zerstört wurde.

1939       Gründung der Gesangssektion der Feldschützen Liestal, die aber nur kurze Zeit singt. Sie wird in den Männerchor Liestal integriert.  Der Feldschützenverein zählt 227 Mitglieder.

Mit dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges wird die Schiesstätigkeit im sportlichen Bereich stark eingeschränkt. Es werden den Schützenvereinen neue Aufgaben zugeordnet. So hat der Feldschützenverein die Ausbildung der waffentragenden Schiesspflichtigen des Luftschutzes und des bewaffneten Bahnpersonals im Auftrage des EMD für den Platz Liestal zu übernehmen.

1946       Der Feldschützenverein führt erstmals das Bezirkswettschiessen durch. Emil Schäfer, ehemaliger Präsident und späterer Ehrenpräsident der Feldschützen, wird Ehrenmitglied des Bezirksschützenverbandes Liestal (BSV), nachdem er dort als Kassier amtete.

 1948       Durchführung eines Erinnerungsschiessens an 1798, als die Eidgenossenschaft der französischen Revolution zum Opfer fiel. Erwin Schäfer wird als Sekretär in den Vorstand des Kantonalschützenverbandes gewählt.

 1949      Willy Dalcher wird Präsident. Der Verein zählt 461 Mitglieder.

 1951       Die Pistolensektion des Feldschützenvereins kehrt aus dem Sportschützenverband als selbständige Sektion in den eigenen Verein zurück.

 1952       Gründung einer neuen Sektion der Feldschützen, die „Kleinkaliberschützen Liestal“.

 1954      Emil Schäfer wird zum Präsidenten des BSV erkoren.

 1957       Durch die Interessengemeinschaft der Liestaler Schiessvereine wird ein gemeinsamer Jungschützenkurs erstmals durchgeführt.

 1958       75 Jahre Feldschützen Liestal. Das Jubiläumsschiessen wird von 57 Sektionen und 8 Gruppen auf 300 m und 48 Gruppen auf 50 m besucht. Am Eidgenössischen Schützenfest in Biel wird die Pistolensektion erstmals in der Rangliste aufgeführt. Die Sektion umfasst 64 Pistolenschützen und 6 Pistolenschützinnen. Der Feldschützenverein zählt 494 Mitglieder.

Feldschützengeist! Er wird immer wieder erwähnt. Was ist das? Er äussert sich in der Offenheit, im Willkomm von Durchschnittsschützen im Verein, von Schützen, die nicht in erster Linie an Spitzenresultate denken, sondern solche, die einfach Freude am Schiessen haben und diesen Sport als Hobby betreiben wollen. Der Feldschütze gibt diese eigene Freude weiter, indem er Anlässe für andere organisiert und selber an den verschiedenen Schützenfesten teilnimmt. Die Kameradschaft und die Freude auch am Erfolg der Konkurrenten, intern und extern, haben einen hohen Stellenwert. Obwohl im Verlaufe der Zeit die Konkurrenz in den Angeboten sehr stark gestiegen ist, haben die Feldschützen an ihren traditionellen Unterhaltungsabenden festgehalten. Fortan wird diese Aufgabe in Frage gestellt. Aber der Feldschützengeist wird weiterleben. Die Freude am sportlichen Wettkampf wird bleiben. Spitzenresultate sind gefragt, aber nicht Bedingung. So ist der der Marsch zum Dornacherschiessen und der obligate Jass Bestandteil dieses historischen Schiessens.

1959       Durch Willy Dalcher wird der Donatorenfonds ins Leben gerufen. Der Zweck des Fonds ist es, aus seinen Zinsen das freiwillige Schiesswesen im Feldschützenverein Liestal zu fördern.

1960       Als Ersatz für den zurücktretenden Präsidenten des Bezirksvorstandes Emil Schäfer stellt sich mit Alfred Seeger ein weiterer Feldschütze als Vertretung im BSV zur Verfügung. Er wird als Sekretär gewählt. Die Einführung des Sturmgewehres 57 in der Armee gibt zu grossen Diskussionen Anlass, denn es wurde nicht als Sportwaffe geschaffen und muss trotzdem als solche in den Schiesssport integriert werden.

1963       René Dürrenberger, ein weiterer Feldschütze, wird in den Bezirksvorstand gewählt. Die Feldschützen sind Gewinner des General-Guisan-Wanderpreises. Vom Verein nahmen 275 Schützen an diesem Feldschiessen teil.

Eine neue Fahne wird eingeweiht. Der Entwurf stammt von Marcel Wunderlin und zeigt als Motiv den Feld-Schützen Das Fahnenweihschiessen im September bringt 65 Sektionen und 10 Gruppen mit total 1'028 Schützen auf 300 m und 290 Schützen auf 50 m ans Fest.

dritte Fahne

1965       erhält die Pistolensektion eine Standarte mit dem Motiv der Vereinsfahne.

1966       Der Feldschützenverein wird Stammsektion der Morgartenschützen und nimmt jährlich am Morgartenschiessen teil.

1968       An der Schweizerischen Gruppenmeisterschaft scheiden die 50m-Schützen mit Auszeichnung aus.

1969       Auch die 50m-Schützen nehmen erstmals am Morgartenschiessen teil.

1971      Die 50-m Schützen nehmen erstmals als Gastsektion am Rütli-Schiessen teil.

1972       Stilllegung der gesamten Schiessanlage im Altmarkt/Altenbrunnen. Die neue Schiessanlage auf Sichtern wird bezogen. Die Feldschützen beschliessen den Bau der demontierbaren Festhalle für die neue Schiessanlage. Die Feldschützen tragen als Erkennungszeichen neu ein gesticktes Brustabzeichen.

1977       Die 50m-Schützen scheiden bei der Gruppenmeisterschaft erst im Viertelfinal aus.

1982       Das Kantonalschützenfest beider Basel findet auf Sichtern statt. Die Organisation liegt in den Händen aller Liestaler Schützenvereine.

1983       100 Jahre Feldschützen Liestal. Im grossen Saal des Hotels Engel findet der Festakt mit mehr als 100 Gästen aus dem Verein, der Politik und der befreundeten Vereine statt. Am Jubiläumsschiessen beteiligen sich 50 Sektionen und 847 Schützen auf 300 m und 23 Gruppen mit 193 Schützen auf 50 m. Auf beiden Distanzen geht die Schützengesellschaft Liestal als Sieger hervor.

 Die letzten 25 Jahre brachten nicht nur dem Feldschützenverein, sondern auch sehr vielen anderen Vereinen einen Strukturwandel als Folge der Konjunktur und des entsprechenden Angebotes in der Freizeitbranche. Auch die Feldschützen hatten sich in der „Neuen Landschaft“ zu profilieren. Das war nicht leicht, denn es ging nun darum, innerhalb des Vereins und bei der waffentragenden Bevölkerung eine neue Standortbestimmung vorzunehmen.

Frühere Selbstverständlichkeiten existierten nicht mehr und vieles wurde in Frage gestellt, was früher als Tabu galt, zum Beispiel die Diskussion  über das „Obligatorische“. Konkurrenzdenken musste in die Bahn unter Gleichgesinnten gelenkt werden.

1984       Die Teilnahme am historischen Dornacherschiessen ist immer ein besonderer Anlass. Die Feldschützen gehen zu Fuss über den Gempenstollen nach Dornach. Und nach dem Schiessen bildet dann die obligate Jassrunde das Ende des Tages.

1985       Eine stattliche Zahl von Feldschützen nimmt am Eidgenössischen Schützenfest in Chur teil. Der Erfolg lässt sich sehen.

1987       Die Feldschützen schliessen mit der Schützengesellschaft Liestal einen Vertrag über die Mitbenützung ihres Teils der Schiessanlage Sichtern ab.

Damit ist auch das Problem der Zeiger gelöst, denn es wird nun auf elektronische Scheiben geschossen.

Die Pistolensektion wagt sich ans Luftpistolenschiessen, und das mit recht gutem Erfolg. Am Eidgenössischen Schützenfest in Chur belegen die Pistolenschützen in ihrer Kategorie den 3. Rang. Hansjörg Roth wird Bezirks- und Kantonalmeister, er nimmt an der Schweizermeisterschaft teil.

1988       Neue Statuten.

Die Pistolensektion scheidet in der ersten eidgenössischen Runde der Gruppenmeisterschaft mit Kranz aus.

1990       der Feldschützenverein Liestal organisiert das eidgenössische Feldschiessen für den Bezirk auf Sichtern.

1991       700 Jahre Eidgenossenschaft. Der Feldschützenverein erlebt mit dem Jubiläumsschiessen in Andermatt und der Fahrt mit dem Dampfschiff „Stadt Luzern“ von Flüelen nach Luzern einen eindrücklichen Tag.

1993      110 Jahre Feldschützenverein Liestal wird mit dem Kopfkranzschiessen in        Liedertswil aller Vorstands- und Ehrenmitglieder gefeiert.

1994       111 Jahre Feldschützenverein. Aus diesem Anlass organisieren die Feldschützen ein Jubiläumsschiessen.  Daran nehmen über 1’200 Schützen teil. Die Sturmgewehr-57-Gruppe wird mit 672 Pt. in der Gruppenmeisterschaft Bezirksmeister.

1995       Eidgenössisches Schützenfest in Thun. Rege Beteiligung und strahlende Gesichter dank der Auszeichnung Goldlorbeer. Die Feldschützen wurden in diesem Jahr auch eingeladen, mit  einer 300m-Gruppe am Historischen Rütlischiessen teilzunehmen. Bechergewinner wurde Josef Bucheli.

1998       Die Diskussion um die Nachwuchsförderung wirft Wellen. Da der Verein keinen Trainer zur Verfügung stellen kann, werden die Aktiven vom Präsidenten aufgefordert, ein solches Amt zu übernehmen. Wieder einmal wird die Frage des Zusammenarbeitens mit den anderen Vereinen gestellt. Sollte das Angebot vom Luftpistolenschiessen 10 m, über das Pistolenschiessen 25 m, über das KK-Schiessen 50 m und das Schiessen auf 300m Gültigkeit haben, so sind auf Sichtern alle Vereine gefordert. Nur so können die vorhandenen Anlagen voll genutzt werden. Zudem sollte das Angebot für Jugendliche ab 10 Jahren möglich sein.

1999       Nach Rücksprache mit den anderen Schiessvereinen im Stand Sichtern werden Schiesskurse für Junior/innen und Jugendliche ausgeschrieben. Es können zwei Luftpistolengruppen und eine Kleinkalibergruppe gebildet werden. Leider fehlt es an den notwendigen Instruktoren aus dem Verein, welche die notwendige Zeit für ein dauerndes Engagement aufbringen können. Die Kurse laufen nur auf „Sparflamme“.

Die Gruppe Sturmgewehr 57 wird in der Gruppenmeisterschaft im Felde B mit 676 Pt. Kantonalmeister. Allerdings ist auf eidgenössischer Ebene in der Qualifikationsgruppe der Gruppenmeisterschaft bereits Endstation.

2000       Der Präsident der Feldschützen Liestal regt an, in einer offen geführten Diskussion die Frage der Fusion der Schützenvereine auf dem Platze Liestal zu prüfen. In einer grossen Diskussionsrunde im Rathaus Liestal legen die verschiedenen Schiessvereine und die Vertreter von Behörden und des VBS ihre Meinung zu diesem Anliegen dar.

Die Sturmgewehr 57-Gruppe wird in der Gruppenmeisterschaft mit 660 Pt. Bezirksmeister.

2001 -2004 In harten Auseinandersetzungen werden die Bedingungen ausgehandelt, welche ein einziger zusammengeschlossener Schützenverein in Liestal haben müsste. Der Schützenclub, der eigentlich nur noch auf dem Papier existiert, nimmt an den Diskussionen nicht teil. Er wird durch die Freischützen vertreten. Die Militärschützen sind nicht mehr dabei, da sie die Bedingungen zur Durchführung von Schiessübungen für „Obligatorisch-Schützen“ bereits nicht mehr erfüllten. Eine Einigung der verbliebenen Feldschützen und Freischützen mit der Schützengesellschaft für eine Weiterführung eines einzigen Schiessvereines unter neuem Namen auf dem Platze Liestal kommt nicht zustande.

2004 – 2005 Die Vereine Feldschützen, Freischützen und Schützenclub Liestal möchten sich trotz der vorgängig nicht zustande gekommenen grossen Fusion zusammenschliessen, diesmal ohne den grössten Verein auf dem Platz, der Schützengesellschaft Liestal. Diesem Vorhaben war nun Erfolg beschieden. Anlässlich ihrer Generalversammlungen 2005 beschlossen die Freischützen und der Schützenclub dem Feldschützenverein Liestal beizutreten. Dieser hiess sie herzlich willkommen und beschloss an seiner eigenen Generalversammlung die Umbenennung in „Feldschützen-vereinigung Liestal“, um der Integration der beiden alten Vereine Ausdruck zu verleihen.

2005       Am historischen Dornacherschiessen erreichte der Feldschütze Marc Ballmer mit dem Sturmgewehr 57 als einziger das Maximalresultat von 60 Pt. und wird somit als Meisterschütze Gewinner der Bundesgabe.

Marc

2006       An der Generalversammlung der Feldschützenvereinigung Liestal wird der Vereinsname erneut geändert und zwar in „Feldschützen Liestal“. Es wird ausserdem beschlossen, eine neue Vereinsfahne zu beschaffen, welche im Sinne der ehemaligen Freischützen aus ihrem alten Vereinsvermögen finanziert wird.

2007       Der vorliegende Entwurf für eine neue Vereinsfahne wird gut geheissen und die Erstellung in Auftrag gegeben . Im Jahre 2008 soll die neue  Fahnen im Rahmen des 125 Jahre – Jubiläumsschiessen offiziell präsentiert werden.

2008       Die Feldschützen Liestal feiern ihr 125-Jahr Jubiläum. Die Vereinsmitglieder und Ehrensektionen werden zu einer Jubiläumsfahrt eingeladen. Das vom Verein durchgeführte Jubiläums-Schützenfest mit der Fahnenpräsentation findet am 11. (Vorschiessen) und am 25./26. Oktober statt.